Für eine umfangreiche Investition bzw. Produktionsumstellung hat die Volkswagen Sachsen GmbH im Dezember 2009 einen Fördermittelantrag gestellt. Im Rahmen der derzeit laufenden Prüfung einer möglichen Gewährung von Regionalbeihilfen möchte der Volkswagen Konzern mit Hilfe dieser Untersuchung die direkten und indirekten wirtschaftlichen Auswirkungen des Projekts auf lokaler und regionaler Ebene noch detaillierter darlegen.
Das "Bündnis für Arbeit und Wettbewerbsfähigkeit in Mecklenburg-Vorpommern" begleitet seit 1999 wirtschaftliche und sozioökonomische Entwicklungsprojekte unter Leitung des Ministerpräsidenten und hat jetzt die Erarbeitung eines Masterplans „Wirtschaftliche Entwicklung für Vorpommern“ initiiert. Ziel des Masterplans ist die Festlegung prioritärer Handlungsleitlinien und darauf aufbauend strategisch wichtiger Strukturmaßnahmen für die Planungsregion Vorpommern. Dabei steht die Stabilisierung und Weiterentwicklung der regionalen Wirtschaft und insbesondere die Sicherung des Fachkräfteangebots der Region im Mittelpunkt.
Auf der Basis der länderübergreifenden Innovationsstrategie Berlin Brandenburg (innoBB) werden von vielen Akteuren in der Region jetzt konkrete Handlungsansätze erarbeitet und umgesetzt. Mit der Studie wurden beispielsweise Vorschläge und Maßnahmen aufgezeigt, wie die ZAB ihre eigenen Kooperationsaktivitäten und Angebote vor Ort unter Umständen erweitern bzw. optimieren kann.
Seit Juni 2010 nimmt Sachsen-Anhalt als Projektpartner am INTERREG IVC Projekt DISTRICT+ teil. Ziel dieses EU-Projektes ist eine Effizienzsteigerung in den Bereichen Innovation, Forschung und technologische Entwicklung auf regionaler Ebene. Mit dieser speziellen thematischen Studie wurden „good practices“ identifiziert und analysiert.
In diesem Projekt wurden die Gewerbeflächen und insbesondere die landes- und bezirkseigenen Flächen einer Bestandsaufnahme unterzogen und Maßnahmen zu deren Vermarktung vorbereitet. Das Projekt ergänzt damit das bestehende „Gebietsmanagement Berlin eastside“ effektiv, welches das Marketing für das mit 1.200 Hektar größte Industrie- und Gewerbeareal der Stadt in den beiden Bezirken Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg zum Inhalt hat.
Eine private Projektgesellschaft plant die Entwicklung und den Bau eines Gas- und Dampfkraftwerks (GuD-Kraftwerk) mit einem voraussichtlichen Investitionsvolumen von 600 Millionen Euro am Standort des Güterverkehrszentrums (GVZ) in der Gemeinde Wustermark in Brandenburg. Mit der Untersuchung wurden die direkten und indirekten wirtschaftlichen Auswirkungen des Projekts auf lokaler und regionaler Ebene ermittelt.
Ziel des Konzeptes war es, Handlungsempfehlungen zu erarbeiten, die unter Beachtung der Nachhaltigkeit und des erreichten Entwicklungsstandes im Landkreis Zwickau aufzeigen, wie durch die Kreisverwaltung auf ausgewählte Handlungsfelder Einfluss genommen werden kann. Methodische Schwerpunkte waren die Auswertung vorliegenden Studien und Statistiken sowie umfangreiche Fachgespräche mit regionalen Akteuren und Unternehmen.
Mit der Machbarkeitsstudie wurden regionale Potenziale analysiert und Strategieempfehlungen für die Entwicklung des IGZ erstellt. Die Untersuchung galt als Vorbereitung möglicher Investitionsentscheidungen. Methodische Schwerpunkte waren die Sichtung und Auswertung vorliegenden Studien, Statistiken und Planungsunterlagen sowie eine umfassende Recherche zu den Entwicklungen im Bereich der erneuerbaren Energien und anderer relevanter Bereiche für einen ÖkoSciencePark Salzwedel und eventueller Konkurrenzangebote.
Bei diesem Projekt handelte es sich um eine so genannte horizontale Maßnahme im Rahmen der Technischen Hilfe (EFRE) zur „Erhöhung der Wirksamkeit von EFRE-Interventionen in den Regionalen Wachstumskernen“ in Brandenburg. Es bestand aus mehreren Leistungsbausteinen wie beispielsweise einer Veranstaltungsreihe für Regionale Wachstumskerne, der Sammlung und Strukturierung von „Good-practice-Beispielen“ im Bereich der kommunalen Wirtschaftsförderung oder der Erstellung einer RWK-Marketing-Broschüre und eines RWK-Newsletters.
Mit der Untersuchung wurden die Ausgangsituation und die Perspektiven der gewerblichen Entwicklung sowie der Flächennachfrage und des Flächenangebotes in der Stadt Brandenburg an der Havel abgeschätzt. Es wurden Handlungsvorschläge erarbeitet, die zu einer weiteren Profilierung des Wirtschaftsstandortes und zur Befriedigung der Flächennachfrage beitragen. Die Untersuchung beruhte methodisch auf der Sichtung und Auswertung vorliegender Studien und Planungsunterlagen, auf Fachgesprächen, Berechnungen und Prognosen der zukünftig zu erwartenden Flächennachfrage sowie auf umfangreichen Literaturrecherchen zu den Standortanforderungen der Unternehmen aus den Branchenkompetenzfeldern.
Gemeinsam mit dem KommunikationsKontor Dr. Hagemann wurden für die größte zusammenhängende Gewerbefläche in Berlin vor allem Vermarktungsaktivitäten und Maßnahmen zur Standortprofilierung vorbereitet und durchgeführt. Auftraggeber und Partner in diesem Projekt waren neben den beiden Bezirksämtern Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg die großen Immobilieneigentümer, Investoren und Unternehmen im Gewerbeband Berlin eastside.
Zusammen mit dem Institut für Transport und Logistik der Technischen Fachhochschule Wildau wurde eine Branchenstrategie für das Branchenkompetenzfeld Logistik erarbeitet. Neben einer SWOT-Analyse und der Abstimmung mit den wichtigsten Akteuren wurden Maßnahmen und Initiativen definiert, die für die Entwicklung der Branche notwendig sind.
Das Institut für Energieverfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen an der TU Bergakademie Freiberg beteiligt sich mit der Projektinitiative "Virtuelle Hochtemperatur-Konversionsprozesse (VIRTHUCON)" am Wettbewerb "Zentren für Innovationskompetenz (ZIK)" des BMBF. Das Programm ZIK ist Teil der Innovationsinitiative "Unternehmen Region". Die Marktanalyse sollte prüfen, ob die angedachten Dienstleistungen des ZIK VIRTUHCON aktuell und zukünftig auf eine entsprechende Nachfrage stoßen. Dafür wurden u. a. Marktbewertungen und vielfältige Gespräche mit potenziellen Nutzern geführt.
Der neu entstehende Niedersachsenpark ist ein ca. 400 ha großes interkommunales Gewerbe- und Industriegebiet. Für die Vermarktung wurden gemeinsam mit den Akteuren vor Ort Maßnahmen und Aktivitäten entwickelt, die in einem Drehbuch konkret beschrieben wurden.
In Zusammenarbeit mit der SÖSTRA GmbH wurden die Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspotenziale des Landkreises analysiert, um entsprechende Handlungs- und Projektansätze für den Einsatz des so genannten Regionalbudgets zu entwickeln. Im Mittelpunkt standen dabei u. a. die sich aus der Entwicklung des Airport BBI ergebenden Anforderungen an den Arbeitsmarkt des Landkreises.
Durch die Studie wurden in den beteiligten Regionen die jeweiligen Politiken und Strategien der regionalen Automobilcluster untersucht und die interregionale Zusammenarbeit gestärkt. Es standen insbesondere fünf Kompetenz- und Technologiebereiche sowie regionale Vermarktungs- und Akquisitionsbemühungen im Vordergrund.
Regionomica fungierte als Regiestelle zur Durchführung der Kooperation des BMVBW mit dem Programm "Local Economic and Employment Development" (LEED) der OECD zur Implementierung von internat. Erfahrungen zur Unterstützung des Unternehmertums und lokaler Partnerschaften in strukturschwachen Regionen Ostdeutschlands. Hierzu gehörte die inhaltliche und organisatorische Vorbereitung von Vor-Ort-Untersuchungen durch OECD-Experten sowie der Informations- und Ergebnistransfer.
Im Rahmen des INTERREG IIIC-Projektes TEICO-Net (Technology, Enterprise, Innovation, Cooperation Network) wurde eine umfassende Erhebung der Technologiepotenziale und der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der Region Berlin-Brandenburg durchgeführt. Zu den untersuchten Aspekten gehören u. a. der Unternehmensbesatz im Technologiebereich, Forschungs- und Entwicklungskapazitäten, Aus- und Weiterbildung sowie Finanzierungs- und Förderprogramme. Ferner wurden schriftliche und telefonische Unternehmensbefragungen zum Umfang internationaler Kooperationen durchgeführt.
Für die Region Mittelhessen wurde eine Marketingstrategie zur Vermarktung der aus fünf Landkreisen bestehenden Region entwickelt. Die Strategie wurde in einem Drehbuch konkretisiert, welches Zielgruppen, Inhalte, Instrumente sowie notwendige organisatorische Veränderungen beschreibt. Das Drehbuch dient darüber hinaus als Briefing für eine Agentur, die ausgewählten Instrumente ausarbeiten soll.
Als Grundlage der zukünftigen Arbeit der Wirtschaftsförderung auf Kreisebene wurde ein Konzept zur Neuausrichtung der Arbeitsschwerpunkte der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) erstellt. Durch Festlegung nachprüfbarer Ziele und den Aufbau eines EDV-gestützten Controlling-Systems wurde die Arbeit der WFG zudem transparenter organisiert.
Im Rahmen der beiden Regionalmanagementvorhaben Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg wurden mehrere Branchenkonferenzen, Workshops und Fachtagungen im neuen "Metropolenraum Berlin Eastside" konzeptionell und organisatorisch vorbereitet und durchgeführt.
Frauen als Existenzgründer stellen noch immer ein nicht erschöpftes Potenzial dar. Deshalb wurde in diesem Projekt geprüft, ob und wenn ja wo ein solches Gewerbezentrum für Frauen und Gründerinnen ein geeignetes Instrument für Wirtschaftsförderung ist. Neben der Ermittlung der Potenziale und der Analyse der bisher zur Verfügung stehenden Angebote wurde im zweiten Teil des Projekts ein standortbezogenes Konzept für ein FGB erarbeitet.
Auf der Basis einer Bestandsaufnahme der Akteure und Leistungsangebote im Osnabrücker Raum im Bereich der Existenzgründerberatung sowie einer Analyse anderer Beispiele regionaler Kooperationsformen wurde ein Kooperationsmodell für die Zusammenarbeit der relevanten Einrichtungen entwickelt.
Auf der Basis von Unternehmensgesprächen und einer vorliegenden Kundenzufriedenheitsanalyse wurden Vorschläge für die Weiterentwicklung der Wirtschaftsförderungsstrategie und entsprechende Maßnahmen und Projekte für die Stadt Lippstadt erarbeitet.
Um die Standortprobleme und den Beratungsbedarf ansässiger Unternehmen systematisch zu erfassen, wurde eine Befragung unter 8.500 Betrieben aus den Bereichen Produzierendes Gewerbe, Dienstleistungen, Handwerk und Tourismus durchgeführt. Befragungsinhalte waren u. a. die Verkehrsanbindung, Flächenbedarfe, geplante Standortveränderungen, Personalentwicklung und Innovationsorientierung. Neben der Befragungsauswertung wurden
Für die Stadt Rheine wurde, verbunden mit der Personalsuche für die Position eines Leiters der Wirtschaftsförderung, eine Neustrukturierung dieses Aufgabenbereiches vorgenommen. Hierzu wurden parallel auch konkrete Projekte in der Umsetzungsphase begleitet.
Basierend auf einer wirtschaftsstrukturellen Analyse und einem Vergleich des Rhein-Erft-Kreises mit anderen Regionen wurden Handlungsempfehlungen für die praktische Arbeit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft in einem "Umsetzungsdrehbuch" abgeleitet.
Anhand konkreter regionaler Handlungs- und Erfahrungsansätze wurden auf diesem Regionomica-Workshop Wege aufgezeigt, wie sich für Wirtschaftsförderungsgesellschaften neue Einnahmequellen erschließen lassen.
Auf der Basis einer Analyse vergleichbarer regionaler Zusammenschlüsse und von best practice-Beispielen wurden potenzielle Kooperationsfelder und Aufgaben im Bereich Wirtschaftsförderung herausgearbeitet. Dabei wurden zum Einen solche Aufgaben betrachtet, die bisher von keinem der Partner abgedeckt wurden (Neuausrichtung). Zum Anderen wurden Überschneidungen in der Ausrichtung und Tätigkeit der einzelnen Wirtschaftsförderungseinrichtungen aufgezeigt, die unter Umständen gemeinsam besser bewältigt werden könnten (Synergiepotenziale).
Weiterbildungsworkshop "Neue Wege in der Ansiedlungsakquisition" (Wirtschafts- und Aufbaugesellschaft Stormarn mbH), 2001
Ausgehend von einer Betriebsbefragung und ergänzenden Fachgesprächen mit Unternehmen und Wirtschaftsfördereinrichtungen wurden Projektideen zur Verstärkung der Wirtschaftsförderung entwickelt. Diese wurden in einer Serie von drei Workshops mit den lokalen und regionalen Akteuren abgestimmt und konkretisiert. Hierauf aufbauend wurden Umsetzungsdrehbücher zu den Wirtschaftsförderungsprojekten erarbeitet.
Im Mittelpunkt dieses Projektes stand die Akquisition deutscher Unternehmen für den Antheus Metal Parc, einen auf die Metall- und insbesondere Aluminiumindustrie ausgerichteten Industriepark im Norden der Niederlande. Auf der Grundlage einer Analyse der Standortbedingungen und der Investitionstrends deutscher Unternehmen in den Niederlanden wurden gezielt Branchen bzw. Segmente für die Vermarktung eingegrenzt und zielgruppenspezifische Maßnahmen der Ansiedlungsakquisition konzipiert.
Mit diesem Projekt wurde das Ziel verfolgt, systematisch Standortprobleme der ansässigen Unternehmen zu erheben sowie Betriebe mit Beratungsbedarf zu identifizieren und anzusprechen. In einer flächendeckenden Befragung der Unternehmen des Kreises ermittelte Regionomica Probleme in Zusammenhang mit Infrastruktur, Personal, Innovation, IuK-Anwendungen, Flächenerweiterungen und Standortveränderungen. Ähnliche Projekte wurden auch für andere Städte und Regionen durchgeführt.
Bei der Akquisitionsinitiative lag der Schwerpunkt auf der Identifizierung von unternehmensnahen Dienstleistern, die für den Kreis Heinsberg relevante Standortentscheidungen planen. Bei der Zielgruppeneingrenzung wurden neben den Standortbedingungen im Kreis Heinsberg insbesondere die Entwicklungstrends bei der Standortdynamik in den verschiedenen Marktfeldern der unternehmensnahen Dienstleistungen berücksichtigt. Mit Instrumenten des Direktmarketings wurden ansiedlungsinteressierte Unternehmen identifiziert und von der Wirtschaftsförderung weiterbetreut.
Die im Land Brandenburg anstehenden Unternehmensübergaben wurden quantifiziert und Handlungsempfehlungen für die Wirtschaftsförderung abgeleitet. Den Ausgangspunkt bildete eine Befragung unter 20.000 brandenburgischen Unternehmen. Ermittelt wurden hierbei erfolgte und geplante Nachfolgen einschließlich deren Form (z.B. familieninterne Übergaben, Verkauf etc.) ebenso wie Probleme und Unterstützungsbedarfe aus Unternehmenssicht.
Im Rahmen dieses Projektes wurde das Wissenschafts- und Technologiepotenzial der Stadt Cottbus und des Landkreises Spree-Neiße analysiert. Das Konzept enthält eine konkrete Zielgruppenbestimmung für die Standortvermarktung und konkrete Maßnahmenvorschläge, um die Region im Standortwettbewerb als Technologieregion Cottbus zu positionieren und Investoren zu akquirieren. Das Projekt umfasste schließlich auch die Entwicklung und Erstellung ausgewählter Vermarktungsmaterialien (z.B. Technologiefeldprospekte, Kurzmarktstudien, Messestand, Internetauftritt).
Die deutsch-polnische Grenzregion sollte sowohl für die ansässige Bevölkerung als auch für potenzielle Investoren gezielt vermarktet werden unter Einbindung der brandenburgischen und westpolnischen Akteure. Dabei waren die spezifischen Standortvorteile der beiden Seiten zu kombinieren. Regionomica grenzte Zielbranchen und -regionen für die Vermarktung ein und schlug konkrete Maßnahmen zur direkten Investorenansprache, zur Verbesserung des Images und für das Binnenmarketing vor. Darüber hinaus waren die Entwicklung eines Logos und Corporate Designs Bestandteil des Projektes.
Im Rahmen des RITTS-Projektes des Weser-Ems-Raumes war als ein zentrales Handlungsfeld der Bereich Ernährungswirtschaft identifiziert worden. Für die Beantragung von Fördermitteln zur Errichtung eines Kompetenzzentrums Ernährungswirtschaft wurden die Potenziale der Region identifiziert, aufbereitet und zu einem kooperativen Konzept zur Errichtung eines solchen Kompetenzzentrums erarbeitet.
Die drei Städte Brandenburg an der Havel, Rathenow und Premnitz verstehen sich als ein gemeinsamer Wirtschaftsraum mit vielfältigen Verflechtungsbeziehungen. Ausgehend von einer Analyse der Ist-zustände wurden potenzielle Entwicklungschancen für Kooperationsfelder vor dem Hintergrund einer nachhaltigen Machbarkeit herausgearbeitet und dargestellt.
Mit dem Konzept sollten die Grundlagen für eine ganzheitliche Regionalentwicklungsstrategie erarbeitet werden, die die bisherigen Erfahrungen und Einzelkonzepte aus anderen Bereichen aufnehmen und weiter entwickeln. Auf umfassende Primärerhebungen wurde dabei verzichtet, stattdessen wurde auf vorhandene Unterlagen und Konzepte aufgebaut, die durch den Austausch und Gespräche mit den regionalen Akteuren ergänzt wurden.
Seit 1998 arbeiten die Städte Schweinfurt und Würzburg, mehrere Landkreise, die Regierung von Unterfranken sowie die Kammern und Universitäten in der Chancen-Region Mainfranken zusammen. Angesichts veränderter Rahmenbedingungen im regionalen und nationalen Umfeld und neuer Anforderungen im Bereich der Wirtschaftsförderung, wollte die Chancen-Region Mainfranken seine bisherige Zusammenarbeit evaluieren und seine operative und strategische Ausrichtung mit externer Hilfe überprüfen lassen.
Gemeinsam mit dem Immobilienberatungsunternehmen Georg & Ottenströer aus Hamburg wurden die Auswirkungen der festen Verbindung über den Fehmarnbelt zwischen Ostholstein und Dänemark für die betrachtet. Besondere Beachtung fanden dabei die Auswirkungen auf die Gewerbeflächennachfrage und den Bedarf an überregional bedeutsamen Gewerbestandorten. Neben der Analyse vergleichbarer Infrastrukturvorhaben wurden eine SWOT-Analyse sowie Fachgespräche in den Metropolregionen Kopenhagen/Malmö und Hamburg durchgeführt.
Nach der Gebietsreform 2008 in Sachsen und der Bildung des neuen Landkreises Meißen sollten mit der Leitbildskizze die Voraussetzungen für die Entwicklung eines neuen und belastbaren Leitbildes geschaffen werden.
Fortschreibung des Wirtschaftsrahmenplanes für den Landkreis Uckermark (Landkreis Uckermark, IHK Ostbrandenburg, HWK Frankfurt (Oder)), 2009
Die Aussagen und Projekte des Wirtschaftsrahmenplanes 2003/2004, der auch durch Regionomica erarbeitet wurde, wurden evaluiert und angepasst. Dabei wurde besonderer Wert auf die Schnittstellen zur neuen Wirtschaftsförderpolitik des Landes gelegt.
In Vorbereitung auf die euregia 2008 wurden die Investitionsbank Berlin und weitere Berliner Partner im Rahmen der Entwicklung eines Strategiebeitrages für die interregionale und transnationale Zusammenarbeit Berlins beraten.
Im Rahmen eines Modellprojektes der Raumordnung wurden umfassende Gespräche mit Netzwerken und Unternehmen in den drei Bundesländern geführt. Daraus konnten neue Kooperationsansätze und -projekte abgeleitet werden.
Mit der Vorstudie wurde ein methodisches und analytisches Vorgehen entwickelt, wie ein Vergleich von Metropolregionen in Deutschland und Europa und ihrer jeweiligen Kompetenzfelder und Strategien durchgeführt werden kann.
Ausgangspunkt der Untersuchung waren die in der auslaufenden Förderperiode gemeinsam mit Polen und Tschechien realisierten grenzüberschreitenden INTERREG III A-Projekte und ihre über die unmittelbaren Projektziele hinausgehenden Effekte. Ziel war es, Rückschlüsse auf Erfolg versprechende zukünftige Projekte im erweiterten Grenzraum, d. h. mit transnationaler Relevanz, zu bekommen.
Die sächsische Landeshauptstadt Dresden und die Landkreise Sächsische Schweiz, Weißeritzkreis, Meißen, Riesa-Großenhain und der südwestliche Teil des Landkreises Kamenz haben sich im Januar 2004 zum Kooperationsraum Dresden zusammengeschlossen. Für diese wirtschaftsstarke Region im Freistaat Sachsen und den neuen Bundesländern wurden auf der Basis einer umfassenden SWOT-Analyse und im Rahmen mehrerer Arbeitsgruppen und Regionalkonferenzen Entwicklungsziele und -projekte erarbeitet.
Mit diesem Konzept wurden die Arbeiten und Projekte zur Kreisentwicklung und zum Wirtschaftsrahmenplan fortgesetzt werden. Aufbauend auf einer Potenzialanalyse wurden umsetzungsfähige und praktikable Projekte mit den Unternehmen und Akteuren der Region entwickelt. Für die Projekte wurden die Umsetzungsschritte und die Rahmenbedingungen definiert. Ferner wurden Netzwerktreffen für die vier Branchen durchgeführt, um die Vernetzung der Akteure in der Region zu verbessern.
Auf der Basis bereits vorliegender Untersuchungen aus verschiedenen Forschungsprojekten wurden mit den regionalen Akteuren und potenziellen Projektträgern eine tragfähige Entwicklungsstrategie und Regionalentwicklungsprojekte erarbeitet.
Das von Regionomica im Jahre 1999 erarbeitete Entwicklungskonzept für die Euroregion wurde überprüft und aktualisiert. In einem mehrstufigen Prozess wurden die zukünftigen Förderziele und -schwerpunkte für die Periode 2007 bis 2013 mit den deutschen und polnischen Akteuren der Region herausgearbeitet.
Anhand ausgewählter europäischer Vergleichsregionen wurden entsprechende Strategien und vor allem erfolgreiche und interessante Projekte der Bewältigung und Anpassung an demografische Veränderungen recherchiert und analysiert. Im Mittelpunkt standen Projekte aus den Bereichen verkehrliche Infrastruktur, Stadtentwicklung und Wohnen sowie Raumentwicklung und Daseinsvorsorge.
Im Rahmen des Stadtentwicklungskonzeptes Berlin 2020 sollen die Perspektiven für die innere Stadt vertiefend analysiert und konkretisiert werden. Ziel ist, eine querschnittsorientierte Programmatik zu entwickeln, die konkrete Räume, Fristen und Akteure benennt und die Wechselwirkungen zwischen den entwicklungsrelevanten Handlungsfelder darstellt. Dabei spielt die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit und Steigerung der Wirtschaftskraft eine zentrale Rolle.
Die Zusammenarbeit zwischen Berlin und Brandenburg nimmt in verschiedenen Bereichen Formen an. Eine gemeinsame Vermarktung und Positionierung der Region soll diesen Prozess weiter verstärken. Das Projekt beinhaltete die Aufnahme, Bewertung und Priorisierung der vorhandenen Ansätze sowie die Entwicklung von Handlungsempfehlungen für eine gemeinsame Positionierung.
18 Partner aus Verkehrsknotenregionen in den EU-Mitgliedsstaaten und Beitrittskandidaten erarbeiteten im Rahmen dieses INTERREG III B-Projekts Strategien für zukunftsorientierte Wirtschaftsstandorte, die den sozioökonomischen Veränderungen und der EU-Erweiterung Rechnung tragen. Das Projekt gliederte sich in drei thematische Schwerpunkte. Regionomica koordinierte die Aktivitäten des Schwerpunkts 2 "Entwicklung zukünftiger Wirtschaftsstandorte".
Auf der Basis von Import- und Produktionsdaten hat Regionomica einen Offshoring-Index entwickelt, der die Verlagerungstendenz der Industrieunternehmen misst und die von Offshoring bedrohten Arbeitsplätze quantifiziert. Die Wirtschaftsstruktur des Rhein-Erft-Kreises wird auf der Produktebene erfasst und hinsichtlich der Offshoring-Tendenzen analysiert. Die Ergebnisse werden beim Wirtschaftssymposium der WfG Rhein-Erft im Juni 2005 präsentiert.
Metropolregionen des Ostseeraums erarbeiten in diesem INTERREG III B-Projekt Strategien für eine nachhaltige Entwicklung zur Stärkung ihrer eigenen Wettbewerbsfähigkeit und der gesamten Ostseeregion. Im Rahmen des Schwerpunkts "Entwicklung und Marketing von polyzentrischen Regionen" erstellt Regionomica eine Strategie zur Vermarktung des Wissenschaftsstandorts Berlin-Brandenburg.
Mit dem Auslaufen der Förderung von Ausgleichsmaßnahmen nach dem Hauptstadtbeschluss ist der Strukturwandel der Region Bonn/ Rhein-Sieg/ Ahrweiler nicht abgeschlossen. Im Rahmen der Potenzialanalyse wurden auf der Basis einer Wirtschaftsstrukturanalyse die gesetzten Ziele des "Fünf-Säulen-Konzeptes" überprüft und die zukünftigen Anforderungen an die weitere ökonomische Regionalentwicklung neu formuliert. Ein Schwerpunkt lag auf der Entwicklung funktionaler und struktureller regionaler Kooperations- und Organisationsformen.
Ziel der Studie war es, einen Überblick über die Lage der freien Berufe im Land Brandenburg zu geben. Hierzu wurden die Organisationen der Freiberufler und relevante Statistiken erfasst und aufbereitet. Zudem wurde ein Konzept für eine umfassend angelegte Analyse der Gründungs- und Bestandsentwicklung bei den freien Berufen im Land Brandenburg erarbeitet.
Innerhalb der über Interreg III C kofinanzierten Regionalen Rahmenoperation (RFO) "TouriSME" bearbeiten vier europäische Regionen die thematischen Schwerpunkte Tourismus und KMU-Entwicklung. Im Rahmen des Bereichs KMU-Entwicklung erstellte Regionomica eine vergleichende Studie über den Entwicklungsstand der Clusterbildung in den vier Programmpartnerregionen. Der Fokus lag auf den Branchen Chemische Industrie, Life Science und Automotive.
In den Regierungsbezirken Chemnitz, Leipzig und Dresden wurden in den vergangenen Jahren Qualifizierungsbedarfsanalysen bei KMU und Verbleibsanalysen bei Absolventen beruflicher Aus- und Fortbildungen vorgenommen. Die Daten und Ergebnisse dieser Erhebungen sowie weiterer übergreifender Analysen wertete Regionomica in Kooperation mit der SÖSTRA GmbH, Berlin aus. Aus den Ergebnissen wurden Handlungsempfehlungen zur Sicherung des Fachkräftebedarfs abgeleitet.
Der Wirtschaftsrahmenplan stellt eine Fortschreibung und Zusammenführung des Wirtschaftsentwicklungskonzeptes aus dem Jahr 1996 und des Wirtschaftsrahmenplans aus dem Jahr 1998 dar, die bereits durch Mitarbeiter von Regionomica erarbeitet wurden. Ziel der Fortschreibung des Wirtschaftsrahmenplans war es, Handlungsleitlinien für die wirtschaftsbezogene Planung zu formulieren und konkrete Projekte abzuleiten.
Für einen besonders verkehrsgünstig gelegenen Standort im Raum Aachen wurde eine Potenzial- und Konkurrenzanalyse für die Errichtung eines Gewerbegebietes erstellt. Dabei wurden vor allem auch die Marktchancen für flughafenaffines Gewerbe analysiert, da sich der Standort unmittelbar an den Flugplatz Merzbrück anschließt.
Hauptzielsetzung des Regionalmanagements war die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung in der Region. Arbeitsschwerpunkte waren die Koordination und Entwicklung von innovativen Projekten. In erster Linie sollten alle wichtigen Akteure der Region (Unternehmen, Institutionen, Verbände) an einen Tisch gebracht und neue Regionalprojekte angeschoben werden. Für die Umsetzung des Regionalmanagements hatte Regionomica ein Projektbüro im TGZ Glaubitz eingerichtet.
Für großflächige Standorte und Vorsorgeflächen werden umfangreiche Informationen und Daten (Eigentumsverhältnisse, Baurecht, Preise, Erschließung, Fördermöglichkeiten, regionale Strukturdaten, usw.) recherchiert und ausgewertet. Diese Informationssammlung ermöglicht schnelle Reaktionen auf Anfragen und eine bedarfsgerechte Entwicklung der Flächen.
Ziel des IREKs war es, die Grundlagen für eine abgestimmte Gewerbeflächenentwicklung in den vier Landkreisen der Region Erzgebirge zu erarbeiten. Hierzu wurden die vorhandenen Standorte in der Region erfasst und bewertet. Anhand einer Gewerbeflächenbedarfsberechnung wurde der mittel- und langfristige Flächenbedarf der Region ermittelt. Gleichzeitig wurden Ansiedlungsargumente erarbeitet und in Form eines Exposees sowie einer Internetpräsentation aufbereitet. Zu ausgewählten Gewerbeflächen wurden gesondert Daten erhoben und Einzelexposees erstellt.
Ausgehend von der Verlagerung der Bundeswehreinrichtungen in Rheine wurden für mehrere Kasernenstandorte sowie für den Flugplatz des Jagdgeschwaders Nachfolgenutzungskonzepte erstellt.
In Ergänzung zur aktuellen Bevölkerungsprognose des Landes Berlin wurden zur Abschätzung der Entwicklung der Erwerbstätigen verschiedene Modellrechnungen durchgeführt. Dabei wurde die Entwicklung in angrenzenden Regionen berücksichtigt. Die dafür notwendigen Unterlagen wurden analysiert und aufbereitet. Annahmen der Abschätzung wurden dargestellt und erläutert.
Gemeinsam mit der Sächsischen Landsiedlung GmbH und der Korff Agentur für Regionalentwicklung aus Dresden wurden wesentliche Eckpunkte und Leitlinien für die Entwicklung des ländlichen Raumes herausgearbeitet. Basis waren sozioökonomische Untersuchungen und eine SWOT-Analyse unter Berücksichtigung möglicher Auswirkungen des Beitritts der MOE-Staaten zur Europäischen Union.
In kurzer und prägnanter Form wurde eine Bestandsaufnahme der regionalwirtschaftlichen Situation des nördlichen Teils des Landkreises Oberhavel vorgenommen. Darauf aufbauend wurden Handlungsempfehlungen für die regionale Wirtschaftspolitik des Landes Brandenburg und des Landkreises Oberhavel abgeleitet und regional bedeutsame Projekte entwickelt.
Ziel des REK war es, auf der Basis einer Regionalanalyse eine gemeinsame Entwicklungsstrategie für das Erzgebirge zu konzipieren, die von einer breiten Mehrheit der regionalen Akteure getragen und umgesetzt wird. Von Vorteil war dabei, dass zeitgleich zum REK auch das Regionalmanagement für das Erzgebirge installiert wurde und weitere Unterstützungsmaßnahmen im Rahmen der Initiative der Sächsischen Staatsregierung für Regionen mit besonderen Entwicklungsaufgaben anliefen.
In enger Zusammenarbeit mit den Landkreisen und den Planungsstellen der Region wurden überregional bedeutsame und nachfragegerechte Gewerbeflächen und -potenziale ermittelt. Für die Auswahl wurden abgestimmte Kriterien (regionale Bedeutsamkeit) sowie Nutzeranforderungen zugrunde gelegt. Nach Vorlage des Gewerbeflächenkonzeptes konnte entschieden werden, ob und mit welchen Instrumenten die Entwicklung ausgewählter überregional bedeutsamer Gewerbeflächen aus Sicht der Region unterstützt wird.
Die bestehenden Nutzungsideen (Ferienpark, Hotel, Wohnen u.ä.) für das rund 16 ha große Areal wurden hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit und städtebaulichen bzw. raumordnerischen Eignung geprüft. Darüber hinaus sind neue Nutzungsvarianten vorgeschlagen worden. Die Interessen der Gemeinde wurden dabei genauso berücksichtigt wie die der Flächeneigentümer.
Der Standort Kirchmöser in der Stadt Brandenburg an der Havel ist eine der größten Liegenschaften der Bahn und durch umfangreiche Brachflächen geprägt. Diese ehemals durch die Bahn genutzten Flächen sollten als Gewerbe- und Industriegebiet bzw. als Tourismusstandort entwickelt und vermarktet werden. Um für das Gelände eine wirtschaftlich tragfähige und langfristige Nutzung zu identifizieren, wurde von Regionomica eine Standort- und Marktanalyse durchgeführt.
Die Gemeinde Inden (NRW) beabsichtigte, den für sie gültigen Braunkohlenplan zu ändern, um den Einwohnern auch langfristig eine ökonomische Basis in den eigenen Gemeindegrenzen zu sichern. Hierzu wurden in Form von Szenarien verschiedene Zukunftsvarianten auf ihre wirtschaftlichen Auswirkungen hin untersucht. Ein wesentlicher Schwerpunkt lag dabei vor allem auch auf den ökonomischen Perspektiven einer Nutzung als gewerblicher Freizeitstandort.
Seit Januar 2000 arbeitet Regionomica u. a. neben dem DIW und dem Ifo-Institut im Wirtschaftswissenschaftlichen Workshop des Landes Brandenburg mit. In diesem Workshop, der ca. viermal im Jahr stattfindet, werden mit Experten des Landes die konjunkturelle Situation sowie aktuelle Wirtschaftsthemen und -projekte des Landes Brandenburg diskutiert. Zur Vorbereitung der Workshops werden durch die beauftragten Einrichtungen und Unternehmen vorab Konjunkturprognosen erarbeitet.
Bei den von der EU geförderten RITTS-Projekten wird das Ziel verfolgt, eine Strategie zur Stärkung der regionalen Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit zu entwickeln und durch konkrete Projekte umzusetzen. Als von der EU-Kommission anerkannter Process Consultant begleitete Regionomica den zweijährigen RITTS-Prozess konzeptionell und inhaltlich. Ausgangspunkt war eine grundlegende Untersuchung der Unterstützungsbedarfe der Unternehmen bei Innovationsaktivitäten.
Überprüft wurde die wirtschaftliche Machbarkeit und Tragfähigkeit eines Vertriebs- und Kommunikationszentrums der Lausitz in Berlin, durch das die Vermarktung der Region und insbesondere ihrer Tourismuspotenziale intensiviert werden soll. Hierzu gehörten neben Wirtschaftlichkeitsberechnungen auch Vorschläge zu Standortalternativen und zur Ausrichtung des Produkt- und Dienstleistungsspektrums.
Mitte des Jahres 2000 ist der Landkreis Aue-Schwarzenberg offiziell der Wirtschaftsregion Chemnitz-Zwickau beigetreten. Ziel des Projektes war es, die inhaltlichen und organisatorischen Voraussetzungen aufzuzeigen, die für eine schnelle und erfolgreiche Integration des Landkreises Aue-Schwarzenberg geschaffen werden müssen.
Regionomica entwickelte die Leitlinie für diese Landesinitiative und stimmte sie mit dem Wirtschafts- sowie weiteren beteiligten Landesministerien ab. Auf der Grundlage dieser Leitlinie können die Regionen in Sachsen-Anhalt nun ihre aus den Regionalen Entwicklungskonzepten (REK) und Regionalen Aktionsprogrammen (RAP) hervorgegangenen prioritären Projekte umsetzen und sich hierfür Fördermittel sichern.
Im Sinne der Agenda 21 wurden für die Region Lausitz-Spreewald im Land Brandenburg (gebildet von vier Landkreisen und einer kreisfreien Stadt) Maßnahmen und Projekte identifiziert und abgestimmt, die eine positive und nachhaltige Entwicklung der Region ermöglichen. In einem Zeitraum von eineinhalb Jahren haben sich rund 250 Personen aktiv an dem Diskussionsprozess beteiligt.
Als Vorarbeit für das Operationelle Programm für die EU-Gemeinschaftsinitiative INTEREG III wurde das Entwicklungs- und Handlungskonzept der Euroregion Spree-Neiße-Bober aktualisiert und überarbeitet. Basierend auf einer Regionalanalyse wurden Stärken und Schwächen der Euroregion definiert sowie Ziele und Handlungsempfehlungen erarbeitet. Die Ziele sind mit den Akteuren der Region abgestimmt worden.
Das Land NRW hat sich bei der Umsetzung seines Ziel 2-Programms sehr stark wettbewerblicher Auswahlverfahren bedient. Mit der Evaluierung soll das bisherige Verfahren der zweistufigen Wettbewerbe näher analysiert und bewertet werden. Ziel ist es, Verbesserungsvorschläge für die Restlaufzeit der aktuellen Förderperiode sowie für die kommende Förderperiode 2014-2020 herauszuarbeiten.
Im dritten Jahr nach In Krafttreten des LEP B-B wird durch Regionomica die Zusammenarbeit der Städte innerhalb der acht funktionsteiligen Mittelzentren des Landes Brandenburg evaluiert. Im Mittelpunkt der Bewertung stehen neben den Grundlagen auch der Stand der Kooperation und die konkrete Ausgestaltung.
In regelmäßigen Abständen ermittelt die Duisburger Hafen AG die regionalwirtschaftlichen Effekte, die vom Hafen ausgehen. Auf der Basis der Regionomica-Untersuchung aus dem Jahre 2006 wurden jetzt die Arbeitsmarkt- und Wirtschaftseffekte aktualisiert. Neben der Aktualisierung der Berechnungen und Zahlen aus 2006 wurde das Maß der Zufriedenheit der Nutzer des Hafens und der Infrastrukturen ermittelt werden.
Im Rahmen der Neuausrichtung der Förderpolitik hat das Land Brandenburg im November 2005 15 Regionale Wachstumskerne (RWK) ausgewiesen. Jetzt wurde eine Wirkungs- und Statusevaluierung durchgeführt, die vor allem eine Überprüfung der RWK-Maßnahmen sowie die Analyse der sozioökonomischen Ausgangslage und Entwicklung in den RWK sowie in ausgewählten Standorten außerhalb der zurzeit definierten RWK zum Inhalt hatte.
Ziel der Evaluation war es, dem Land Brandenburg eine Entscheidungsgrundlage zur Entwicklung eines optimierten Kooperationsmodells vorzulegen sowie den energiepolitisch relevanten Einrichtungen Hilfestellungen bei ihrer Profilschärfung und Zusammenarbeit zu geben.
Ziel der Untersuchung war die Erhöhung der Effektivität und Effizienz der Förderung der TGZ und die noch bessere Einbindung der Zentren in die neue Wirtschaftsförderungsstrategie des Landes Brandenburg. Zusammen mit der T+I Technologie- und InnovationsConsult GmbH wurden umfangreiche Gespräche in den TGZ und Befragungen der Unternehmen in den TGZ und in den Regionalen Wachstumskernen des Landes durchgeführt.
Zielsetzung der Untersuchung war die Ermittlung von Möglichkeiten, Grenzen und Durchführungshinweisen für eine Evaluierung von Landesgartenschauen sowie einer umfassenden und ganzheitlichen Erfolgsmessung.
Seit gut 10 Jahren werden im Freistaat Sachsen Projekte gefördert, die insbesondere der interkommunalen Zusammenarbeit dienen. Anhand von ausgewählten Beispielen wurden jetzt die Wirksamkeit des Fachförderprogramms überprüft und Empfehlungen für eine Optimierung gegeben.
Das Technologietransferprojekt Brandenburg LIFE wurde seit 2002 bis jetzt in zwei Phasen mit EFRE-Mitteln durchgeführt und läuft Ende 2007. Zusammen mit der Management Consulting im Gesundheitswesen (MCG) sollten die Effekte und die Effizienz des Fördermitteleinsatzes untersucht und Vorschläge für zukünftige Förderschwerpunkte erarbeitet werden. Insbesondere sollte aufgezeigt werden, wie Brandenburg LlFE sich weiterentwickeln muss, um den Bedürfnissen der Unternehmen des Branchenkompetenzfeldes Biotechnologie/ Life Sciences gerecht zu werden.
Seit 2005 können kleine Unternehmen des produzierenden Gewerbes, des Handwerks, des Einzelhandels und des Dienstleistungsbereiches sowie wirtschaftsnahe freie Berufe in strukturschwachen Räumen im Freistaat Sachsen Fördermittel für Investitionen in Anspruch nehmen. Mit der Evaluation sollte geprüft werden, wie das Ziel der Schaffung qualifizierter Dauerarbeitsplätze sowie die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit bestehender kleiner Unternehmen erreicht wurde.
Gemeinsam mit der polnischen Agentur für Regionalentwicklung aus Zielona Góra wurden die Grundlagen für die notwendigen Programmdokumente erarbeitet. In Abstimmung mit den Landesvertretern, den regionalen Akteuren sowie den Wirtschafts- und Sozialpartner aus der polnischen Wojewodschaft Lubuskie und den deutschen Euroregionen Spree-Neiße-Bober und Pro Europa Viadrina wurden die zukünftige Förderstrategie und die förderwürdigen Maßnahmen herausgearbeitet.
In einer Bietergemeinschaft mit Kienbaum Management Consultants GmbH wurden der Programmplanungsprozess der Landesregierung und die Erarbeitung der zu erstellenden Planungsdokumente inhaltlich begleitet. Die Aufgabe der Evaluatoren bestand dabei in der Überprüfung der Relevanz und der strategischen und inhaltlichen Kohärenz der gewählten Strategie, der Prioritäten und der Zielsysteme.
Nach fast fünfjähriger Laufzeit des Regionalmanagements MEKOM evaluierte Regionomica die bisherige Arbeit und erarbeitete gemeinsam mit den Akteuren eine neue operative und strategische Ausrichtung des Regionalmanagements.
Durch dieses Gutachten wurde ermittelt, wie sich die Entwicklung des Duisburger Hafens seit 2000 vollzogen hat und wie viele Arbeitsplätze aktuell von den Unternehmen im Hafen bereitgestellt werden bzw. welche weiteren regionalwirtschaftlichen Effekte von den Unternehmen ausgehen. Ein Großteil der Informationen wurde dabei über Unternehmensbefragungen und Interviews gewonnen.
Die Freie und Hansestadt Hamburg beabsichtigt die Realisierung einer Wirtschaftsförderungsinitiative im Bereich des bestehenden Clusters Hafen und Logistik. Für eine frühzeitige Akzeptanz und ein fortlaufendes Monitoring wurden die regionalwirtschaftlichen Effekte im Bereich des Arbeitsmarktes und der zusätzlich zu generierenden Wirtschaftsleistung ermittelt. Darüber hinaus wurden vergleichbare nationale und internationale Cluster untersucht.
Im Rahmen des 8. Weltkongresses Metropolis in Berlin konzipierte und organisierte Regionomica einen Workshop, in dem die technologischen und politischen Aspekte von Monitoring-Systemen der Stadtentwicklung präsentiert und deren Übertragbarkeit auf andere Metropolen bewertet wurden.
Im Rahmen des regionalen Planungsprozesses wurden für die Nachnutzung des Tagebaus Inden regionalwirtschaftliche Potenziale eines Restsees bestimmt. Die Analyse bezieht sich sowohl auf vergleichbare Projekte in Deutschland als auch auf die regionale Konkurrenz- und Nachfragesituation. Es wurden Arbeitsplatzeffekte für eine gewerbliche und touristische Nutzung sowie für Gesundheitsdienstleistungen abgeleitet.
Die Analyse beinhaltet eine quantifizierte Beschreibung der derzeitigen Lage im Land Brandenburg bezogen auf die Wirtschaft, den Arbeitsmarkt und die Entwicklung im ländlichen und städtischen Raum mit einem besonderen Schwerpunkt auf den deutsch-polnischen Grenzraum. Aufbauend auf der Lagebeschreibung wurde eine SWOT-Analyse durchgeführt, aus der Handlungsempfehlungen zum Einsatz der Strukturfonds (EFRE, ESF) sowie des ELER abgeleitet wurden.
Ziel der Evaluierung war es, Maßnahmen zur Optimierung der Angebotsgestaltung und Verbesserung des Service zu identifizieren und damit die Gästezufriedenheit zu erhöhen. Zur Ermittlung des Einzugsbereichs und der Herkunftsstruktur der Badegäste des Erlebnisbades Calypso wurden Kfz-Kennzeichen und Postleitzahlen analysiert. Daneben wurden qualifizierte Befragungen der Gäste zu unterschiedlichen Zeiten im Erlebnisbad durchgeführt. Ergänzend wurden vorhandene frühere Befragungsergebnisse bewertet und in Beziehung zu den ermittelten Resultaten gesetzt.
In Kooperation mit der con.pro GmbH, Leipzig, analysierte Regionomica die bestehende Bäderplanung im Land Brandenburg und erarbeitete im Anschluss Empfehlungen zur zukünftigen Ausgestaltung. Als Basis dienten eine schriftliche Vollbefragung und mündliche Fachgespräche mit den brandenburgischen Bädern sowie eine Untersuchung der relevanten Marktentwicklungen. Im Ergebnis der Evaluation entstand ein bedarfsorientiertes und auf Nachhaltigkeit angelegtes Entwicklungskonzept der Bäderlandschaft Brandenburgs.
Die Beratungsrichtlinie ist ein Förderprogramm des Landes Brandenburg zur Stärkung der Wettbewerbs- und Anpassungsfähigkeit sowie der Innovationskraft von KMU im In- und Ausland. Die Basis für die Evaluation bildete eine Analyse der Programmkonzeption, -administration und -steuerung. Neben der Inanspruchnahme und Akzeptanz wurden die Wirkung und Wirksamkeit des Förderprogramms untersucht und bewertet. Im Anschluss wurden umsetzbare Vorschläge für eine Optimierung des Programms erarbeitet.
Im Rahmen dieser Evaluierung wurde eingeschätzt, welche Auswirkungen von einem Ausbau des „Stadions der Freundschaft“ in Cottbus auf die zukünftige Entwicklung der regionalen Wirtschaft erwartet werden können. In die Betrachtung wurde sowohl die deutsche als auch die polnische Seite der Euroregion Spree-Neiße-Bober mit einbezogen. Basierend auf einer Analyse der derzeitigen wirtschaftlichen Situation in der Region wurden mittelfristige regionalwirtschaftliche Prognosen quantitativer und qualitativer Art erarbeitet.
Auf Initiative der Bundesregierung und der Deutschen Wirtschaft wurde 1993 der Deutsche Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e.V. beauftragt, Maßnahmen zur Revitalisierung ostdeutscher Innenstädte durchzuführen. Das DSSW hat seit 1993 verschiedene Maßnahmen und Aktivitäten durchgeführt, die nun bewertet werden sollten. Durch Materialauswertung, Fachgespräche und Befragungen wurden die Planungen und Zielsetzungen, die Durchführung und Ergebnisse untersucht. Es wurden Schlussfolgerungen und Empfehlungen abgeleitet.
Es wurden die seit 1998/99 begonnenen Projekte des Regionalen Entwicklungskonzeptes auf ihren Umsetzungsstand und ihre Wirkungen überprüft. Darüber hinaus wurden Empfehlungen für eine Fortführung und Optimierung der regionalen Kooperation herausgearbeitet entwickelt. Die während der Projektbearbeitung parallel laufenden Abschlussarbeiten zum bundesweiten Wettbewerb "Regionen der Zukunft" wurden von Regionomica aktiv unterstützt. Im Juni 2000 konnte die WIREG Chemnitz-Zwickau auf der URBAN 21 als einzige Region in den neuen Bundesländern einen 1. Preis entgegennehmen.